Was soll ich schreiben, wenn meine Stimme mir die Richtung weist, doch keinen Weg?

Voran, du hast noch Zeit. Doch nicht mehr viel!

O. k., wohin zuerst?

Stell Fragen.

Was war vor dem Anfang der Welt?

Das Ende der Welt.

Warum nicht umgekehrt?

Du bist Physiker und wirst die Antwort selber finden.

Die Theorien sind kompliziert und widersprüchlich. Welche soll ich nehmen?

Nimm die schönste, und lass ihre Wahrheit leuchten.

Was ist in der Welt?

Ich habe dich in die Mitte gestellt.

Und was ist mit den Dingen und dem Bewusstsein?

Wenn du nach beidem suchst, spürst du auch mich.

Die Dinge und ihre Bewegungen sind kompliziert. Bereits ein schwankender Halm verlangt ausgefeilte Formeln und Berechnungen.

Zeige das Prinzip an einfachen Beispielen.

Selbst dann wird kaum einer die physikalischen Gesetze und mathematischen Formeln verstehen.

Zeige sie trotzdem. Umrahme sie mit einer Handlung, die ihre Wahrheit und Kraft unterstützt. Stell die Formeln als Bühnenbild hinter dein Schauspiel und überlass dem Betrachter, wie er damit umgeht.

Die Formeln überblättern?

Ein gutes Schauspiel wird auch einen Blinden beeindrucken.

Soll ich versuchen, mein Wissen zu erläutern, oder das Mysterium der Widersprüche beschreiben?

Bunter!

Wie?

Nimm die Fragen mit ins Buch und lass den Leser deine Ideen miterleben.

Ein Roman also, kein Sachbuch.

Versuch es.

Ich habe noch nie einen Roman geschrieben, wirst du mir helfen?

Ich bin doch schon lange dabei, hast du es nicht bemerkt?

So schreibst auch du, führst mir die Feder?

Schreib einfach weiter.